Jährlich im Jänner und Februar  sind wir in der Libyschen und Arabischen Wüste unterwegs. 

Zu Fuss
mit Rucksack
als Kamelreiter
mit der Karawane
im Camp
mit dem Fahrzeug.

 

zu Fuss

 

 

mit Rucksack

 

als Kamelreiter

mit der Karawane

im Wüstencamp

mit dem Fahrzeug

Wüste erleben, Wüste spüren, Wüste entdecken, Wüste genießen,
das ist, was wir vorhaben

IIn unseren Unternehmungen suchen wir die unterschiedlichsten Qualitäten: von sehr entspannend bis sehr angstrengend.

Aber auch Seminare mit Schwerpunkt Wissensvermittlung finden statt, z.B. Beduinenschule, Wüstenreiter, Wüstentrekking für AnfängerInnen.

 

Sehen Sie sich doch einfach um

 

 

 

 

 

Auf vergessenen Schmugglerpfaden der Salzkarawanen
 
Ihr Leben war Salz.
Sie entdeckten es, fernab der Menschheit in einem vertrockneten Wüstensee.
Sie luden es auf Kamele und brachten es zu den Oasen.
Jahrhunderte.
Dann kamen die Briten.
Sie verboten es ihnen.
Knallten sie ab.
Hetzten ihnen sudanesische Spurenleser auf die Fersen,
grausame, blutrünstige Schlächter, von denen die Rede umging,
sie ernährten sich auch von Menschenfleisch.
Sie mordeten gnadenlos.
Den Bedus blieb Verhungern oder Weitermachen und irgendwann umgebracht werden.
In ihrer Verzweiflung entschlossen sie sich zu einer Wahnsinnstat.
Sie wagten sich in ein Wüstengebiet, das als Irrgarten des Todes bekannt war, suchten sich Stein um Stein weiter und legten dort den verwegensten aller Schmugglerpfade.
In einem unglaublichen Labyrinth wasserloser, monumentaler Schluchten, unzähligen Irrgängen, Steilwänden und hunderte Meter tiefen Abbrüchen. In einem unberechenbaren Hexenkessel des katastrophalen Schlechtwetters, wo Hagel und Schneestürme einen Menschenkörper binnen zweier Stunden tieffrieren können.
In einem Gebiet von unbeschreiblicher, sakraler Schönheit.
Wir wollen diese Schmugglerpfade auffinden und ihnen folgen.
WeggefährtInnen, die sich zu dieser Expedition entschließen, müssen mit Anstrengungen und Strapazen fertigwerden können, mit unsicherer Wetterlage rechnen, Irrwege in Kauf nehmen, extreme Belastungen wegstecken. Sie müssen psychisch stabil, gruppenloyal, eigenständig und diszipliniert sein können.
Es gibt Platz für insgesamt 4 TeilnehmerInnen. Die Gemeinschaftskassa für diese Unternehmung kann bis zu 300.- Euro ausmachen.
 

DAS WÜSTENCAMP
Relax - Anfängertrekking . Meditation

Inmitten der Libyschen Wüste lassen wir uns absetzen: 
über uns der Himmel der Sahara, ringsum endlose Weite. 
Für eine Woche lang alle Zeit dieser Welt. 
Danach wird man uns ins normale Leben abholen. 
In einer "Heimatdüne", am Rande des ,,Großen Sandmeeres", finden wir Schutz und bauen ein einfaches Camp.
Von dort starten wir erlebnisreiche Fußexpeditionen nach allen Himmelsrichtungen und untersuchen die Wüste. Wir sammeln Fossilien, stöbern in Lagerplätzen alter Karawanen und wagen uns ins Sandmeer vor. Am Abend sitzen wir ums Lagerfeuer. Manche kommen, um zu meditieren. Sie ziehen sich zurück und nützen die Einsamkeit, Kraft und Stille der Wüste, um über Vergangenes zu reflektieren und Entscheidungen für die Zukunft zu finden.

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DIE BEDUINENSCHULE

Vom Leben der Wüstenmenschen

Rashid Ali ist ein Sohn der Wüste. Vor 40 Jahren von seiner Beduinenmutter in den Sand geboren, verbrachte er sein Leben als Hirtennomade, Jäger, Sammler und Fallensteller, als Wasseraufspürer und Brunnenbauer, als Kamelführer durch zahllose Wadis und über Bergpässe im Labyrinth der Sahara-el-Sharkiya. Nicht nur, daß er jede Wasserstelle, jeden Baum, jeden Stein kennt in seinem Land - seine Gestalt, sein Gesicht, er selbst ist ein Stück dieser Wüste.

Dieser Mann wird uns das Leben als Beduin lehren: vom Brotbacken im Sand, Spurenlesen, Fallenstellen, Kamelsatteln- und -führen, von Pflanzen und ihrer Verwendung, Tieren u. ihrem Verhalten, vom Feuermachen, von Orientierung, Wasserstellen und steinzeitlichen Jagdmethoden.

Als Vermittler zwischen Orient und dem Abendland fungiert Alwis Gallé, der Rashid assistieren wird und die Lehrinhalte nach didaktischen Grundsätzen und aus dem Blickwinkel des Europäers zusammengestellt hat.

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Durch die Sahara-el-Saida
Leichte Trekkingtour für AnfängerInnen

Sie gilt als schönste Wüste der Welt. 
In Jahrmillionen hat der Wind aus dem einstigen Ozeanboden kolossale Figuren von bizarrer Schönheit herausgeschliffen, die einen in unentwegtes Staunen versetzen. 
In täglich 2,5h Trekking bewegen wir uns eine Woche durch diese phantastische Vollwüstenlandschaft und genießen die Pausen- und Nachtplätze.

 

DIE KARAWANE

Die Kunst mit dem Kamel zu reisen

Das Kamel - jahrhundertelanger, unverzichtbarer Helfer und getreuer Weggefährte in der Einsamkeit und den Gefahren der Wüstenabenteuer. 
Wie schaffte es der Mensch in Symbyose mit diesem stolzen und eigenwilligen Tier die großen Ozeane des Sandes und der Leblosigkeit zu durchqueren und die Schleier Ihrer Geheimnisse zu lüften? 
Wir erleben ein Gefühl dieses großen Abenteuers der Menschheit in einer einzigartigen, archaischen Selbsterfahrung: der Karawane. 
Der Beduine Rashid wird mit uns auf Karawanentrek gehen. Er wird uns zeigen, wie wir unsere Kamele satteln und bepacken, unseren Weg finden auf alten Pfaden von Wasserstelle zu Wasserstelle, den richtigen Rhythmus wählen zwischen Ruhe und Bewegung, uns der Hitze des Tages durch Nachtwanderungen entziehen, unsere Feuerstellen und Schlafplätze einrichten, uns wüstengerecht verköstigen:

die alte Kunst, mit dem Kamel zu reisen.

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IM LABYRINTH DES GALALA-PLATEAUS

Harte Forschungstour

Galala ist ein gebirgiges Wüstenhochland, rauh und wild, zerfurcht und eingeschnitten von dutzenden, wirr verlaufenden Canyons, die dem Trekker allerorts den Weg verstellen.

Die Galala Unternehmung ist eine brutal harte Tour:

überschweres Gepäck (Wasser für 7 Tage am Rücken), steiles Gelände mit vielen Höhenmetern, schwindelerregende Kletterpartien, unberechenbares Wetter (Gewitter; Temperaturstürze, Sturm). Im Jänner 1999 gelang einem dreiköpfigen Wildnissportteam in einer Erstexpedition die Querung nach 8 Tagen Schinderei ohne Wasserstellen und mehreren Irrwegen. Die landschaftlichen Eindrücke waren allerdings überwältigend. In einer weiteren Expedition möchten wir in unbekannte Canyons vordringen.

TeilnehmerInnen müssen körperlich fit, psychisch stabil und belastbar, allseits flexibel, konsensbereit und teamfreudig sein, Eigenbrötler sind nicht gefragt.

 

DURCHS LAND DES KHUSHMAN-CLANS

Der "Klassiker" der Wildnissport Wüstentouren:

anstrengend und erlebnisreich

Das wildromantische Gebiet rund um den höchsten Berg Ägyptens verkörpert geradezu klassisch die Wünsche und Sehnsüchte des Wüstenabenteurers: sandige Wadis, blaue Berge, schattige Schluchten, Dornbusch, Schirmakazie und Jassirbaum, erquickende Bergquellen, Spuren geheimnisvoller Vergangenheit, Beduinendörfer, Kamele, verlassene Goldminen...

Eine Woche trekken wir bis zu 6 Stunden täglich, mit stündlichen Pausen, kochen auf offenem Feuer in Beduinenart, starten Fußexpeditionen zur Ausforschung der Umgebung, überwinden Landschaftshindernisse im fortgeschrittenen Expeditionsstil und besuchen befreundete Beduinenhaushalte zum Teetrinken und Geschichtenaustauschen.

 

ZU DEN QUELLEN DES QATTAR-MASSIVS

Erstexpedition

Jährlich startet Wildnissport mindestens eine Erstexpedition in Unbekanntes Gebiet. Das geheimnisvolle Qattar-Massiv ist ein schroffes, zerklüftetes, unzugängliches Wüstenbergland aus mannigfarbigem Granit, durchzogen von einem Netzwerk undurchschaubar mäandernder Wadis, da und dort durch ermüdende Paßwege verbunden. Beduinen wissen von sagenumwobenen Quellen, die wir auf dieser Expedition ausfindig machen wollen.

 

RÄTSELHAFTE QATTARSCHLUCHTEN

Forschungstour

Die erfolgreiche Erstexpedition 2000 hat uns eine biblische Gebirgswüste erschlossen, ein gewaltiges Monument aus bizarren Granitmassen, wirren, undurchschaubaren Schluchteinschnitten, Steilabstürzen, mysteriösen Spuren versunkener Kulturen, unglaublich abenteuerlichen Beduinenschleichpfaden, Palmenoasen und märchenhaften Wasserstellen, deren Auffindung wir den Beschreibungen des Beduinenfürsten Suleiman Auda zu verdanken haben. Die Magie dieser Landschaft hat uns vom ersten Anblick an in ihren Bann geschlagen. Wir konnten uns nicht sattsehen, nicht sattgehen.
Oft saßen wir nur stumm, kopfschüttelnd und tief berührt in Betrachtung dieses unbeschreiblichen Naturwunders.
In der heurigen Forschungstour wollen wir durch unbekanntes Territorium Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Wüstenlandstrichen ausfindig machen und noch unaufgeklärten Rätseln aus dem Vorjahr auf den Grund gehen: Existiert das sagenhafte Bergplateau, auf dem Beduinenberichten nach vor Jahrzehnten ein englisches Flugzeug notgelandet ist; was hat es mit dem aufgelassenen Uranbergwerk auf sich, dessen Stollen wir untersucht haben; sind die  Ruinen verborgener Wüstensiedlungen, auf die wir gestoßen sind, tatsächlich Verstecke früher Christen; schaffen wir es über vergessene Schluchtpfade zum Beduinenfriedhof Omanfeya?

 

Zum Gipfel des Khushmanlandes
Für besondere Weggefährten

Im Herzen des Khushmanlandes, hoch über den Arabischen Wüstenbergen thront selbstbewusst- zeitlos Gebel Shayib el Banaat, der "Greis mit den Mädchen": ein wuchtiger Granitkoloss von geheimnisvoller Energie. Manch Legende und seltsame Geschichte unserer Khushmanbrüder rankt sich um seine steilen Flanken und unzugänglichen Schluchten. Nach dreijähriger, ehrfurchtsvoller Annäherung lädt der Greis mich nun erstmals ein, sein einsames Haupt zu erklimmen, um vom höchsten Gipfel der Arabischen Wüste ringsum, nach allen Himmelsrichtungen die endlose Weite meiner Wüstenheimat zu betrachten. Diesen "Höhepunkt" meiner Wüstenkarriere wünsche ich mir mit besonders geschätzten  Weggefährten teilen zu können.

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WÜSTENREITER

Freiheit im Niemandsland

"Wir sind Frauen und Männer des Nordens, " sage ich zu Mohammed "und möchten durch die Wüste reiten, wie du!" "Seid ihr auch Beduinen?" fragt er.

Überrascht von der Frage, denke ich kurz nach und erwidere: "Ja, Mohammed, wir sind Beduinen wie du, Mohammed - gewissermaßen - in unseren Herzen und unseren Träumen sind wir das - Beduinen wie du, Mohammed!"

"Dann führe deine Weggefährten hierher und ich werde euch das Reiten lehren!" Er lacht. Ich liebe sein fröhliches, sein kindliches Lachen.

Dieser Wortwechsel verwirklicht meinen jahrealten Lieblingstraum: Die Schule der Wüstenreiter ist geboren.

Mohammed halte ich für einen genialen Lehrer. Sensibel, zuvorkommend und fröhlich. Sanft, liebevoll im Umgang mit seinen Tieren. So schätzten ihn alle meine Weggefährten.

Die Schule der Wüstenreiter wird alles beinhalten, was so an Zeug notwendig ist, um selbständig auf "lange Fahrt" zu gehen, in die endlosen Weiten der Wüstenmeere...  

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IN DIE STILLE DES WÜSTENBERGES

Meditatives Bergtrekking

Forschungstour

"Der Greis" nennen ihn ehrfurchtsvoll die Arabs, den höchsten Berg ihrer Wüste. Eine Woche lebten wir mit ihm, dem Greis, dann ließ er uns sein Haupt erklimmen und rundum über die Weite seines Wüstenreiches blicken.

Glücklich und dankbar über die gelungene Unternehmung ziehe ich mich von meinen Gefährten zurück, um in mich zu gehen.

Ich sitze auf der Spitze einer zypressenartigen Granitsäule und blicke in den gähnenden Abgrund unter mir. Stille rund um mich. Hoch in den Lüften kreisen zwei Wüstenraben und beobachten mich aufmerksam. Ich bin in leichter Trance und erkenne in ihnen, den Raben, die Seelen zweier Verstorbener, deren Wissen mir den Gipfel geschenkt hat: Suleiman Auda, der große Beduinenführer und Leon Tregenza, sein Weggefährte, englischer Schriftsteller. Nie war ich ihnen begegnet, den beiden und doch sind sie mir so vertraut.

Denn mein Beduinenlehrer, Sohn Suleiman Audas, bekam von seinem Vater genaueste Anweisungen zum Besteigen des Berges, gewissermaßen wie von Festplatte zu Festplatte. Ohne selbst dort je gewesen zu sein, übertrug er nun sein Wissen auf mich, ein in der Khushmantradition durchaus üblicher spiritueller Vorgang.

Tief unter mir betrachte ich Sidd Selmi, den gigantischen, senkrechten Trockenwasserfall. Selmi selbst ist tot. Das Beduinenmädchen gab dem Wasserfall den Namen, weil sie über ihn herabstürzte und dabei zu Tode kam. Auch sie spüre ich dort unten in der Stille. Auch sie ist mir vertraut, obwohl sie schon starb, bevor ich die Welt erblickte. Was hat doch dieser Berg schon alles gesehen! Ich fühle mich umgeben von Ewigkeit, spüre sie ganz deutlich, rund um mich, überall. Ich will nicht weg, weg von hier, wo ich Wahrheit gefunden habe.

Ich werde zurückkehren- in die Stille des Wüstenberges.  

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MEDITATIONEN IN DER WÜSTE

Stille

Kraft

Reinigung

innerer Friede

Körperentfaltung

Gespräche

Gemeinschaft  

In der Kulisse einer biblischen Bergquelle fanden wir Reste frühchristlicher Eremitagen, wo in grauer Vergangenheit Einsiedler in der Reinheit der Wüste die Nähe ihres Gottes suchten.

Begeistert von unserer Entdeckung und inspiriert durch die mystische Energie dieser weltfremden Schluchtlandschaft erwachte in uns der Wunsch, zu verweilen. Einst hierher zurückzukehren, um die Kräfte der Natur in uns aufnehmen zu können.  

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KARAWANE IN DIE RÖMERZEIT

Kamelexpedition zum Berg des Rauches

Wüste. Ein seltsamer Berg mit edlen Erzen und wertvollem Gestein. 2000 Jahre zurück. Römer. Karawanen. Sie bringen Sklaven, Handwerker, Baumeister, Legionäre, Verwalter, Händler. Und sie zivilisieren. Bauen Feldlager, Mühlen, Handwerkssiedlungen, Römerstraßen, Meilensteine, Wachtürme, Befestigungsanlagen, Bäder. Sie graben Stollen, schaffen Steinbrüche. Das Reich zerfällt. Die Römer gehen. Die Wüste bleibt. Sie behält alles, konserviert es. Bis auf den heutigen Tag.

Was alles wird die Wüste uns enthüllen, wenn wir unsere Kamelkarawane, mit der wir rund um den Berg des Rauches ziehen, in kleinen Stoßtrupps verlassen, um in Tageswanderungen in versteckte Ecken vorzudringen?

 

WÜSTENWANDERN  

 

Mit dem Beduinenfahrzeug zu landschaftlichen Höhepunkten des Khushmanlandes und von dort zu Fuß ohne Gepäck auf Entdeckung. Nach Tagesetappe wieder Treffpunkt mit dem Versorgungsfahrzeug, Lager und Nächtigung im Beduinenstil, Kochen und Brotbacken am offenen Feuer.

Maximal 4 Personen  

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ABUL HASSAN

Das magische Lybyrinth

Trekking-Forschungstour

Ein mysteriöser Kamelpass, abenteuerlich in die Felsflanken einer Steilwand gelegt, ohne erkennbaren Nutzen und längst schon aufgegeben. Wo führt er hin? Oben angelangt, enthüllt er eine arabische Märchenlandschaft, wie aus 1001 Nacht. Eine Landschaft, die einen lockt und entführt, nicht mehr auslässt, auf Schritt und Tritt die Neugier steigert, einen drängt, weiter und weiter, jede Vorsicht vergessend in sie einzutauchen und sich verzaubern zu lassen. Abul Hassan, das magische Labyrinth.

 

 

QUATTAR

Neue Quellen, letzte Geheimnisse

Trekking-Forschungstour

Mit Wolf und Kostas als Weggefährten gelang es uns, tief in dieses unzugängliche Gebiet vorzudringen, wenn auch in schweisstreibenden Gewaltmärschen, mit Seilhilfe und halsbrecherischen Abstiegen. Zu guter letzt waren wir von der Landschaft auch noch gefangen und konnten uns nur über eine abenteuerliche Steilfurche befreien, absichtlich Steinlawinen auslösend, um behelfsmäßige Stufen in den Abgrund zu mauern. Den Tag vor dem Rückzug entdeckten wir jedoch ein Tor zu einer anderen Landschaft, noch entlegener, schroffer und wilder. Wie also könnten wir unserer Neugier nicht nachgeben?

KARAWANE

Kameltrek zu den Zaubern der Arabischen Wüste

Nach vielen hunderten von Fußkilometern habe ich Teile des Landes gut kennengelernt. Aus diesem Wissen habe ich einen Trek zusammengestellt, der meinen Weggefährten atemberaubende landschaftliche Eindrücke vermitteln soll, unverfälschten, freundschaftlichen Kontakt zu den Beduinen, die Atmosphäre einer echten Karawane, im traditionellen Stil der Arabs, ohne touristischen Schnickschnack. Die Weggefährten können sich zwischendurch auch im Kamelreiten versuchen, von unseren Beduinenfreunden das Brotbacken im Sand erlernen, versteckte Bergquellen aufsuchen und die Auswirkungen moderner Zeiten auf diese archaische Kultur beobachten.  

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ABU KOROTAN

Der schwärzeste aller Berge

Trekking-Forschungstour

 

Doreen war eine tapfere Weggefährtin. Sie kam auf einen gemütlichen Wüstenurlaub und fand sich in einer kniezermalmenden Erstexpedition wieder, Schinderei ohne Ende und Szenen, wie aus einem schlechten Actionthriller. Sie überstand alles. Ohne die Miene zu verziehen. Und dann fanden wir ihn zufällig, nach einer Schluchtkrümmung stand er vor uns, der schwärzeste aller Berge, Abu Korotan. Zunächst noch gar mit dem Gedanken spielend, ihn zu erklimmen, stieg alsbald die Angst in uns, als schwarze Wolken sich über uns türmten- ein übles Zeichen in der Wüste. Wir flohen. Aber wir kommen wieder. Und wir wollen hinauf. Diesmal in Ruhe, entschlossen.