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Mit ABC Ausrüstung und
wasserdichtem Schwimmsack erforschen
Sie ferne Küsten, unbewohnte Inseln, unzugängliche Höhlen und Steilwände,
archäologische Fundstätten, sturmgepeitschte Luvküsten und vergessene Wracks.


Dazwischen - ein
Sonnenbad am Felsen, Lagerfeuer, gebratener, selbstgefangener Fisch,
nächtlicher Sternenhimmel.

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Wo längst kein Boot mehr auslaufen, ankern oder anlegen
kann, sind Sie als Tauchtrekker noch locker unterwegs. Sie finden
geschützte Ein- und Ausstiegsstellen, kampieren im Freien, kochen am offenen
Feuer und verspeisen den Fang des Tages - oder die Bohnensuppe aus der Dose.
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Die Ausbildung zum Tauchtrekker
umfaßt Land und Wasser: zuerst etwas Freitauchen und eine Kurzschulung in Wildnissport - der Kunst
sich in der Wildnis einzurichten - dann geht´s gleich in die Praxis: learning by
doing heißt hier die Parole. Wir trekken zu entfernten Stränden, forschen
Unterwasserhöhlen aus, suchen nach Wracks, abgelegenen Riffen und seltenen
Meerestieren.
Unsere Ausrüstung, Schlafsack, Proviant
und Wasser ziehen wir im Schwimmsack hinter uns her und können so jederzeit an
Land ausruhen, ein Essen zubereiten oder übernachten.
Wir machen Nachttauchgänge und üben auch bei schwerem Wetter. Wir trekken zu nahegelegenen, unbewohnten Inseln, verbringen dort eine Nacht und ziehen wieder weiter ......
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Freiheit unter Wasser, nur mit
Schnorchel, Maske und Flossen, ist ein Gefühl, das seinesgleichen sucht ! |
Das Erlebnis dieser Welt hat weniger
mit Sport, als vielmehr mit Genießen zu tun: dem einen ist es sinnliche
Befriedigung, dem anderen faszinierendes Abenteuer, dem dritten Meditation,
....
Freitauchkunst soll Ihnen diese Welt
eröffnen, Sie einladen zu immer wieder neuen, unvergeßlichen Abenteuern unter
Wasser, die Sie durch´s Leben begleiten, wie schon manchen von uns.
Mit Freitauchkunst präsentieren wir
Ihnen ein Ausbildungskonzept, dem 30 Jahre Taucherfahrung zu Grunde liegen,
Erkenntnisse aus der modernen Trainingslehre und Tauchphysiologie, Analysen von
Interviews mit Schwammtauchern der alten Generation, asiatischen Atem- und
Mentaltechniken, sowie eine nie versiegende Begeisterung und Liebe für die
Unterwasserwelt.
Die Gesamtheit dieser Einflüsse hat
uns bestärkt, in unkonventioneller Weise die psychisch-mentale Ausbildung des
Freitauchers in den Mittelpunkt zu rücken, sowie seine Körperausbildung nicht
als sportlich, sondern künstlerisch zu betrachten.
Der Erfolg gibt uns recht: wer einen
Freitaucher unter Wasser beobachtet, erlebt wahrlich Bewegungskunst.
Inhalt:
Sie gewinnen Vertrauen in das Element
Wasser, Sicherheit im Gebrauch Ihrer Ausrüstung, Routine im Umgang mit
Standardsituationen, Grundkentnisse der Tauchphysiologie, usw.
Sie werden auf Sicherheit im
Schwimmen und Überlebensschwimmen trainiert, lernen verschiedene Schwimm- und
Tauchlagen beherrschen, machen Selbsterfahrungen mit Ihren psychischen
Reaktionen, Sie loten Ihre Grenzen aus.
Sie werden mit Methoden der
Selbstbeeinflussung vertraut gemacht, um Angst und Panik etwas entgegensetzen
zu können.
Sie üben sich in indischen
Atemtechniken, um Ihr Luftanhaltevermögen physiologisch richtig zu steigern.
Sie versuchen Entspannungsübungen, um
durch Gelöstheit länger unter Wasser verweilen zu können.
Ablauf:
Die hier dargestellte Auflistung
dient der Orientierung. Die konkrete Abwicklung wird vor Ort an die
Voraussetzungen der TeilnehmerInnen, dem Ermüdungsgrad, den örtlichen
Gegebenheiten und der Wetterlage angepaßt.
Nach Begrüßung, Ausrüstungscheck,
Einschwimmen und Eintauchen,
allgemeiner Test zur Feststellung der persönlichen Startvoraussetzungen.
Druckausgleich, Abtauchen,
Streckentauchen verschiedene Geschicklichkeitsübungen, Sicherheit im Schwimmen,
Überlebensschwimmen, Tauchen ohne Ausrüstung, Retten, Ein- und Ausstieg bei
ruhiger See ohne Ausrüstung, Fußsprung vorwärts aus Höhen bis drei Meter,
gefährliche Meerestiere und -pflanzen, die verschiedenen Schwimmlagen mit
Ausrüstung, Kraul, einseitiges Kraul, Delphinflossenschlag, Abtauchübungen
vorwärts, rückwärts, seitlich, Pinguinübung, Ausrüstung im Wasser anlegen,
Sprung in´s Wasser mit Ausrüstung und mit angelegter Ausrüstung, Ein- und
Aussteigen mit Ausrüstung, Verbalsuggestion, oder wie Gedanken auf den Körper
wirken, Yoga Tiefatmung, Hyperventilation, Tiefenentspannung, Auftauchen der
verstreuten Ausrüstung, Streckentauchen mit Tiefenwechsel, Zeittauchen auf dem
Boden sitzend, Tieftauchen, Tauchmedizin, Trainingslehre, erforschen der
Küstenregion, Höhlen und Nischen, Flachwasser und Steilwände, schwierige
Einstiegsstellen, Klippenspringen bis max. 5 Meter, Yoga Asanas, beobachten und
Arbeiten auf dem Grund, Austarieren, heraufholen schwerer Gegenstände,
Sinnesübungen, Trockentraining, Tiefentraining, Intervalltraining,
Höhlentauchen, Schwerwetterschwimmen, Ein- und Ausstieg bei Schwerwetter, Strömungen,
Nachttauchgang, Inselschwimmen, Meerestiere entdecken, Abschiedsfest.
Ausrüstung:
Maske mit
geringstmöglichem Volumen, zb: Scubapro Futura, Cressi Occhio, Falco oder
neuere Folgemodelle. Kein durchsichtiges Silikon, da durch diffusen
Lichteinfall die Sicht eingeschränkt wird. Schnorchel: keinen
Faltschlauch, Flossen: keine Gerätetauchflossen. Handtuch.
Sonnenschutzcreme und -kleidung.
Unterkunft: Sie können
auch im Freien kampieren.
Wasseraufenthalt pro Übungseinheit:
25-45 min.
Ägäisklima:
Mit Regen ist nicht zu rechnen,
Fallweise bläst ein frischer Meltemi.
Durchschnittstemperaturen in oC
Tag /
Nacht / Wasser
Jun.
27 / 20
/ 22
Jul. 28 /
22 /
24
Aug. 29 /
22 /
24
Sept.
26 / 20
/ 23
Teilnehmerstatements
Johanna Bruckberger: Wenn mir ein
Monat vor diesem Urlaub jemand gesagt hätte, was ich hier alles machen würde,
hätte ich ihn für verrückt erklärt. (eigentlich auch noch 5 min. bevor ich von
der Klippe gesprungen bin) Das Gefühl danach ist unbeschreiblich !
Johannes Gebeshuber, WU Student: 10 Meter
nach der letzten Taverne beginnt das Abenteuer ! Alwis hat es mit Leichtigkeit
geschafft, unsere Grenzen (vor allem die unseres Denkens) zu verschieben. Wir
sind mit ihm in´s tosende Meer gesprungen, haben schwimmend eine unbewohnte
Insel erforscht und uns Abends die selbstgefangenen Fische am offenen Feuer
gebraten. Diese Erlebnisse haben uns sehr eng zusammengeschweißt, wir werden
sie sicher nie vergessen !
Ing. Martin Galloner, Jhg. 58,
Techniker, Tauchlehrer österreichische Wasserrettung:
Tauchtrekking war für mich eine neue Erfahrung zwischen Natur - Abenteuer - und
Tauchsport. Ein tolles Erlebnis: Freitauchen ohne aufwendiges Gerät.
Unterwasserwelt sportlich erleben abseits des Tauchtourismus -
"PHANTASTISCH". Der erste Urlaub zwischen mir und meinem Sohn (16),
wo wirklich gemeinsames Interesse herrschte. Hat unserer Vater/Sohn Beziehung
sehr gut getan.
Markus Galloner, Jhg. 77, Schüler,
HTL Maschinenbau: Einmal anders Urlaub machen, selbstständiges freies Leben
in der Natur: Abenteuer, Selbstüberwindung, Erlerntes (Freitauchen, Schwimmen
bei rauher See, Fischen, Survival, Klippenspringen und - klettern) direkt in
die Praxis umsetzen - ein Weg sich und andere besser kennenzulernen !
Fröhlich Günther, Jhg. 77, Lehrling
Werkzeugmacher: Ich habe viele neue Dinge kennengelernt: Lagerplatz und
Feuerstelle einrichten, Fischen und Einführung in die Unterwasserjagd und die
Zubereitung der Beute, Schwimmtechnik bei Strömungen und Notsituationen und
noch vieles mehr. Für mich ein einmaliges Erlebnis.